Viele Menschen entdecken ihre pädagogische Aufgabe nicht am Anfang ihres Berufslebens, sondern mitten darin. Aus Elternschaft, Berufserfahrung, künstlerischer Arbeit, sozialem Engagement oder einem tiefen Interesse am Menschen kann ein neuer Weg entstehen.
Waldorfpädagogik braucht Menschen, die Kinder nicht nur unterrichten wollen, sondern sie sehen lernen.
Ein Kind lernt nicht nur aus Büchern. Es lernt am Menschen. An seiner Sprache, seiner Aufmerksamkeit, seiner Wahrhaftigkeit und an der Art, wie ein Erwachsener denkt, fühlt und handelt.
Waldorfpädagogik fragt deshalb nicht nur: Was soll ein Kind können?
Sie fragt: Was will in diesem Kind wachsen?